Stablecoin-Transaktionen erreichen 2025 ein Rekordhoch von 33 Billionen US-Dollar, angeführt vom USDC
- 28. Mai
- 1 Min. Lesezeit

Laut Daten von Artemis Analytics erreichten die weltweiten Stablecoin-Transaktionen im Jahr 2025 mit insgesamt 33 Billionen US-Dollar einen neuen Allzeithoch und verzeichneten damit ein Wachstum von 72 % gegenüber dem Vorjahr. Das größte Highlight war USDC, der von Circle herausgegebene Stablecoin, der ein Transaktionsvolumen von 18,3 Billionen US-Dollar ausmachte und damit USDT von Tether übertraf, der im gleichen Zeitraum 13,3 Billionen US-Dollar verzeichnete.
Dieses Wachstum wurde durch ein günstigeres regulatorisches Umfeld in den Vereinigten Staaten vorangetrieben, insbesondere nach der Verabschiedung des Genius Act, der klare rechtliche Standards für Stablecoins festlegte. Diese regulatorische Klarheit beschleunigte die institutionelle Akzeptanz, wobei große Unternehmen und Finanzinstitute Lösungen für dollar-gestützte digitale Währungen prüften.
Während USDT nach wie vor die größte Stablecoin nach Marktkapitalisierung ist, deuten die Daten darauf hin, dass USDC die Transaktionsströme dominiert, insbesondere auf DeFi-Plattformen (Decentralized Finance), was auf seine hohe Liquidität und das größere Vertrauen der Regulierungsbehörden zurückzuführen ist. USDT hingegen wird häufiger als Wertspeicher und für alltägliche Zahlungen genutzt.
Die Expansion spiegelt auch einen globalen Trend zur Nutzung digitaler Dollar wider, insbesondere in Ländern, die von Inflation und wirtschaftlicher Instabilität betroffen sind. Laut Prognosen von Bloomberg Intelligence könnte das Zahlungsvolumen von Stablecoins bis 2030 56 Billionen US-Dollar übersteigen, was die strategische Rolle dieser Technologien für die Zukunft des internationalen Handels und der Finanzabwicklung unterstreicht.

Kommentare